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Reviews

perVers – “Play you yes not” (Kurz-Review)

von Admin am 02.Jun 2011, unter Reviews

Da sind sie wieder, die Perversen! Nach mehrjähriger Release-Pause schleudern einem die Wiener ihren brandneuen Longplayer mit dem Titel “Play you yes not” entgegen. Erster Vorgeschmack war ja kürzlich das Video zu dem Track “Ins Xicht” mit MAdoppelT. Wer perVers bereits kennt, kann sich jedenfalls schon vorstellen was einem hier erwarten wird. Nach einem orchestralen Intro zeigen uns die Herren gleich mit dem Titel-Track “Play you yes not!” wo es lang geht. Der Beat hat Eier und die zwei Rapper gehen ordentlich nach vorne. Erfreulicherweise kann die Power der beiden Protagonisten das ganze Album über gehalten werden, wobei bei weitem nicht nur Battle- oder Representer-Tracks geboten werden. So erzählt man auch Geschichten von früher (“Back in tha dayz”), huldigt der Liebe zu HipHop (“One Love”) oder schlägt auch schon mal gesellschaftskritische Töne an (“G-3 Gipfel”). Natürlich werden aber auch klassische Themen wie Saufen (“Und EX”) oder Battle (“HEHE”) abgdeckt. In Summe also ein recht abwechslungsreiches Album, welches vor allem auch durch eine gute Beat-Auswahl (z.B. von SaikoBrenk und Fid Mella) glänzt. Auch featuremäßig braucht sich das Werk mit Beiträgen von Künstlern wie MAdoppelT, WPB, Funke, Bonz, Phil Fin, Mastino10 und Jamin nicht zu verstecken. Einziger – wenn auch kleiner – Wermutstropfen ist der Umfang von “Play you yes not”. Abzüglich von Intro und Outro, sowie zwei (recht witzigen) Skits bleiben am Ende nämlich “nur” zehn Tracks übrig. Aber besser zehn Bomben als 20 Rohrkrepierer.

Favorite Track: G-3 Gipfel

Kurz & bündig, eine ziemlich klare Sache. “Play you yes not” gebe ich eine eindeutige Kaufempfehlung!

WERTUNG: 4,5/5

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Digga Mindz – “ Diggas Digest” (Review)

von Admin am 11.Sep 2010, unter Reviews

Letzte Woche flatterte bei mir das akuelle Werk von Digga Mindz mit dem Titel “Diggas Digest” in die Wohnung. Ganz gespannt hörte ich sofort in das 25 Tracks starke Album des österrichischen Rappers und Produzenten rein, war meine Erwartungshaltung aufgrund vorheriger Releases (z.B. “Drama EP”) doch recht hoch. Und eines gleich vorweg, ich wurde nicht enttäuscht.

Digga Mindz - "Diggas Digest"Dieses Mal liegt das Hauptaugenmerk allerdings eindeutig auf den produktionstechnischen Fähigkeiten des Österreichers, da lediglich acht Nummern mit Rapparts versehen wurden. Aber hier möchte ich mal Digga Mindz zitieren: “Leit kumman her und sogn: ‘Oida, wos fia Instrumentals!’” Tja, diese Aussage kann man spätestens nach den ersten zwei, drei Nummern sehr gut nachvollziehen und man kommt eigentlich nicht wirklich in Versuchung die Skip-Taste zu drücken. Die Beats tragen dabei auf jeden Fall die Handschrift des Künstlers, wurden aber recht abwechslungsreich gestaltet. So findet man auf “Diggas Digest” von dreckigen Drumpatterns bis Schlagersamples, von traurigen Piano- und Streichereinlagen bis harten Synthie-Knallern alles was das Beatherz höher schlägen lässt. Kurz, einfach dope!

Raptechnisch erwarten dem Hörer – neben Digga Mindz selbst – auch durchwegs gute Parts von Dope D und B Rah. Natürlich dürfen aber auch die üblichen Verdächtigen (Säbjul, 5Finga, Stixx, MonobrotherDef Ill) auf dem Werk nicht fehlen, welche alle – ihren Ruf gerecht – nicht enttäuschen. Erwähnenswert dabei ist unter anderem “Kapitulation” mit 5Finga und Stixx oder aber auch “Plastikmenschn” mit Dope D und Def Ill.

Letztgennanter ist dann auch auf meinem persönlichen Highlight “Niemand sieht dich” zu hören. Super Rapparts, aber der Beat killt einfach alles. Was will man mehr! Spätestens danach hätte man wieder einmal gerne ein neues Solo-Album von Def Ill bzw. das “IllMindz”-Kollabo-Album in Händen. Abgerundet wird “Diggas Digest” neben den lyrischen Gastbeiträgen auch noch durch Cuts von DJ Takonedoe und DJ Loco.

Es ist wirklich schön zu hören, wie Digga Mindz auf wunderbare Weise Produzent und Rapper vereint und am Ende passt auf “Diggas Digest” eigentlich alles. “I bin true zu meim Herzn, rap was i leb” Das stimmt wohl und so wünscht man sich am Ende lediglich noch mehr Raps vom Meister selbst. Dazu hätte ich da ja eine Idee. Wie wär’s in Zukunft mit einem Doppel-Album inklusive Instrumental-Beigabe? Naja, träumen wird man ja noch dürfen…

Für “Diggas Digest” gibt’s von mir eine eindeutige Kaufempfehlung. Für alle Zweifler gibt’s auch noch die Möglichkeit in das Album-Snippet reinzuhören:

WERTUNG: 4,5/5

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Monobrother – “Haschgiftspritzer” (Review)

von Admin am 24.Jan 2010, unter Reviews

Monobrother - "Haschgiftspritzer"Tja, nach längerer Review-Pause folgt nun – auch mit etwas Verspätung – die Rezession zu dem Debüt-Album des österreichischen Künstlers Monobrother mit dem Titel “Haschgiftspritzer”, welches in diesem Rahmen aber auf jeden Fall erwähnt werden sollte. Der Mostviertler stellt sich auf “Haschgiftspritzer” freundlicherweise nach dem Intro gleich mal mit “Fuckin’ Mono” selber vor und legt auch gleich fest, was dem Zuhörer auf insgesamt 13 Nummern (inkl. Intro und Outro) geboten wird. Nämlich überwiegend Representer- und Battle-Tracks in feinster Mundart-Manier. Inhaltlich wird das Ganze wirklich gut in wortwitzigen Punchlines verpackt und einzig flowmäßig geht dem Rapper nicht immer alles zu 100% auf. Totalausfälle sucht man aber vergebens und die zwei, drei etwas durchschnittlicheren Tracks kann man angesichts der restlichen Stücke nur allzu leicht verkraften. “Wir Kommen Auf Sie Zurück!” oder “A Bist Oag” beweisen dies genauso wie “400cm Rap” mit einem Gastbeitrag von Säbjul. Bei den Features gibt’s mit Wienzeile, Kardinal Kaos, Digga Mindz, Säbjul, 5Finga, Def Ill und Stixx ohnehin gar nichts zu bemängeln und vor allem die Massen-Kollabo (“Aus Hintergrund”) mit den fünf Letztgenannten ist einfach nur dope. Wenn einem da nicht die Abmischung einen Strich durch die Rechnung machen würde. So leidet hier vor allem die gecuttete Hook darunter und auch auf anderen Tracks werden einem leider auch immer wieder Abmischungsschwächen vor Augen (Ohren?) geführt. Die Beats ansich gehen ok, wenn da auch sicher noch etwas Luft nach oben vorhanden zu sein scheint. Alle Interessierten finden auf der MySpace-Seite des Künstlers auch noch ein Snippet zum Album: Monobrother@MySpace

Favorite Track: Ausm Hintagrund

Ein gelungenes Debüt des Künstler, welches dem ein oder anderen eventuell etwas zu einseitig sein könnte und bei dem die Soundmischung auch einiges an Potential liegen lässt. In Summe gibt’s für “Haschgiftspritzer” – vor allem für Mundart-Anhänger – dennoch eine recht klare Kaufempfehlung.
Übrigens wird hier derzeit noch ein Exemplar des Albums verlost: Gewinnspiel

WERTUNG: 4/5

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Eko Fresh – “Jetzt kommen wir wieder auf die Sachen” (Kurz-Review)

von Admin am 17.Sep 2009, unter Reviews

Eko Fresh - "Jetzt kommen wir wieder auf die Sachen"Zu Eko Fresh gibt’s wohl die unterschiedlichsten Meinungen, jedoch lässt sich nicht so leicht abstreiten, dass er zur Zeit in der er mit Savas noch down war, durch seinen eigenen Style bekannt wurde. Damals sorgte er dann auch schon mit seinem ersten Release (“Jetzt kommen wir auf die Sachen”-EP) für frischen Wind in der Szene. Acht Jahre später – nach teilweise recht durchwachsenen Releases – will Eko anscheinend wieder back to the roots und brachte vor wenigen Tagen eine neue EP namens “Jetzt kommen wir wieder auf die Sachen” heraus. Was Eko Fresh dabei unter die Leute bringt empfinde ich durchaus als Schritt in die richtige Richtung. In gewohnt lässiger Art präsentiert uns der Künstler auf der EP insgesamt fünf Tracks, welche stellenweise wirklich an vergangene Zeiten (im positiven Sinne) erinnern. So gibt es etwa mit “Bitte Spitte 2010″ – inklusive Farid Bang-Feature – einen recht witzigen Track, wie ihn der Künstler seinerzeit schon einmal mit Kool Savas fabrizierte. Auch die beiden Tracks “Wer zuetzt lacht” und “Die Auferstehung” können durchaus überzeugen. Eko setzt dabei klar auf seine flowtechnischen Stärken und liefert – einfach gesagt – straighten Rap ab. Allerdings ist mir “Dream” dann doch etwas zu schnulzig und auch der Opener “Jetzt kommen wir wieder auf die Sachen” ist auch nicht so der Bringer und hinterlässt einen etwas nervenden Beigeschmack. Alles in allem also ein etwas zweischneidiges Ding…

Favorite Track: Bitte Spitte 2010

Wer wie ich vor allem gute Erinnerungen an Ekos Anfangszeit hat, der sollte definitiv mal in die EP reinhören. Wer allerdings noch nie etwas mit Eko Fresh anfangen konnte, wird auch bei der neuen EP so seine Probleme haben. Fans schlagen natürlich sofort zu!

WERUNG: 3,5/5

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La Coka Nostra – “A Brand You Can Trust” (Kurz-Review)

von Admin am 10.Sep 2009, unter Reviews

La Coka Nostra - "A Brand You Can Trust"Ok, das aktuelle La Coka Nostra-Album namens “A Brand You Can Trust” ist zwar schon seit 14.7.09 erhältlich, aber ein kurzes Review zahlt sich bei diesem Werk auf jeden Fall aus. Was Everlast, Ill Bill, Danny Boy, DJ Lethal und Slaine da nämlich hingelegt haben kann sich zu 100% sehen und vor allem hören lassen. Es startet gleich mit einem Brett namens “Bloody Sunday”, auf dem der Hörer gleich mit ordentlich dreckigen Drums empfangen wird. Dieser Weg wird mit Songs wie “I’m An American”, “Bang Bang” oder “‘Hardcore Chemical” auch konsequent fortgesetzt und reimtechnisch gibt’s dabei in keinsterweise etwas zu beanstanden. Die unterschiedlichen Rapper tragen vor allem auch dazu bei das Ganze recht abwechslungsreich zu gestalten. Natürlich bilden Tracks der härteren Gangart sozusagen den roten Faden, aber zwischendurch findet man dann aber auch ruhigere Nummern wie etwa “The Stain” oder “Cousin of Death”, welche aber genauso einwandfrei funktionieren. Zu Letzterem wurde – neben “That’s Coke” - übrigens auch ein sehr cooles Video produziert.

Featuremäßig wird man unter anderem mit Snoop Dogg (“Bang Bang”) oder B-Real (“I’m An American”) mehr als ordentlich bedient und auch der Rest – mit Sen Dog, Big Left, Sick Jacken, Bun B, Q-Unique und Immortal Technique – gefällt.

Favorite Track: Fuck Tony Montana

Wirlklich ein tolles Album, welches auf Bling Bling und plattes Gelaber verzichtet und mich mit härteren, aber teilweise auch ruhigeren Momenten, komplett überzeugen konnte. Unbedingt auschecken!

WERTUNG: 4,5/5

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Azad – “Assassin” (Kurz-Review)

von Admin am 13.Aug 2009, unter Reviews

Azad - "Assassin"Nach Azads “Assphalt Inferno”-Mixtape, welches mir im Gegensatz zu den letzten Azad-Releases doch recht gut gefallen hat, erschien nun im Mai mit “Assassin” das aktuelle Album des Künstlers. Konsequent setzt der Rapper dabei die etwas härtere “Assphalt Inferno”-Linie fort und verzichtet größtenteils auf Weichspüler. Lediglich “Klagelied” – zu dem es auch ein Video gibt – fällt da etwas aus der Reihe. Ansonsten gibt’s mit “300″, “Detonation” oder “Stacheldraht” – um nur ein paar Beispiele zu bringen – harte Streetraps wie sie im Buche stehen. Bei Letzterem handelt es sich übrigens angeblich um den letzten Warheit-Track. Neben Warheit darf natürlich auch eine Kollabo mit Kool Savas (“Was Anderes”) nicht fehlen. Das (zumindest namenmäßig) Highlight bei den Features findet man aber bei dem Song “Guerilla”, auf welchem Azad von Rakim unterstützt wird. Zählt definitv zu den besten Nummern! Allerdings können auch die restlichen Rapgäste (439, Manuellsen, Hanybal, Jezy, Tone) durchwegs überzeugen. Beats kommen wie immer sehr druckvoll daher und passen perfekt zu Azads Raps. Ich kann die teilweise in diversen Foren aufkommenden Kritkpunkte nicht ganz nachvollziehen. Klar, ein “Leben”- oder “Faus des Nordwestens”-Album ist es nicht und alle die der alten Tage nachtrauern sollten sich auch langsam damit abfinden, dass Azad so ein Album auch nicht mehr machen wird, geschweige denn überhaupt will. Ein Snippet zum Album gibt’s hier: “Assassin”-Snippet

Favorite Track: 300

Azad verfolgt weiter die Richtung, die er mit dem letzten Mixtape eingeschlagen hat und weiß überwiegend mit Tracks der härteren Gangart zu überzeugen. Sollte man mal reinhören und sich nicht vom Video zu “Klagelied” abschrecken lassen.

WERTUNG: 4/5

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Kaas – “T.A.F.K.A.A.Z :D” (Kurz-Review)

von Admin am 03.Aug 2009, unter Reviews

Kaas - "T.A.F.K.A.A.Z. :D" Kaas wirkt auf den ersten Blick ja schon etwas crazy, dabei will er ja aber nur positive Vibes verbreiten und das macht er dann – zumindest hauptsächlich – auch auf dem im Mai erschienen Album “T.A.F.K.A.A.Z :D ”. Die Buchstaben bedeuten in diesem Fall “The album formerly known as Amokzahltag :D ” da es sich dabei um das – aufgrund des Amoklaufs in Winnenden – leicht abgeänderte “Amokzahltag”-Album handelt. Hier wurden nun lediglich die ersten beiden Tracks ausgetauscht, wobei es sich vor allem bei “Amok Nachtrag” um eine sehr gelungene Stellungnahme zu der Diskussion um den Künstler handelt. Danach gibt’s kurz mal “Straßenrap” und mit “Nichtsnutz 09″, einer gelungenen Hommage an den gleichnamigen Track der Massiven, wird dann der eher humorvolle Teil der Platte eingeläutet. Allerdings ist es für meinen Geschmack dann aber manchmal auch etwas zu viel des Guten und so passiert es unter anderem bei Tracks wie “Märchenwald” “Sam Cooke Und So”, “Für Uwe” und “Wunderschöne Welt”, dass diese Lieder auf dem schmalen Grat zwischen witzig und nervig wandern. Zu Letzterem wurde auch ein Video gedreht, welches an dieser Stelle auch schon einmal vorgestellt wurde. Die Beats sind jetzt nicht der Überhammer, aber gehen ok und passen recht gut zu Kaas. Ein Snippet des Albums könnt ihr euch hier anhören: Kaas@MySpace

Favorite Track: Amok Nachtrag

Ordentliches Debut, welches vor allem wegen seiner positiven Ausrichtung zu Gefallen weiß. Auch wenn’s manchmal übertrieben wirkt und auch etwas zu oft in die gleiche Kerbe geschlagen wird.

WERTUNG: 3,5/5

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Bass Sultan Hengzt – “Zahltag” (Kurz-Review)

von Admin am 09.Jul 2009, unter Reviews

Bass Sultan Hengzt - "Zahltag"Das Album hat zwar mittlerweile schon ein paar Wochen am Buckel, aber einige Tracks laufen bei mir immer noch ganz gerne. “Zahltag” ist für meinen Geschmack nicht ganz das geworden, was ich mir erwartet habe. So hart, wie im Vorfeld immer betont wurde, ist es nämlich nicht, was aber auch nicht unbedingt negativ zu werten ist. Hengzts Potenzial liegt aber meiner Meinung nach einfach bei “Auf-die-Kacke-hau”-Tracks. Die findet man natürlich auch auf “Zahltag” und mit unter anderem “Props”, “Ex-Guterjunge”, “Goldkettentrend III” oder etwa “Muchachos” wird man auch recht gut bedient. Allerdings schwächelt das Gesamtwerk mit Tracks wie “Der Block bleibt stehen” oder “Nicht mit mir” dann doch etwas. Letzterer überraschenderweise trotz Sido-Feature. Die restlichen Featuregäste (Godsilla, Amar, Joka und Orgi 69) können da schon mehr überzeugen. Beattechnsich pumpt das Werk jedenfalls recht ordentlich. Ein Snippet findet ihr hier: Bass Sultan Hengzt@MySpace

Favorite Track: Muchachos

Sultan-Fans bekommen ein gutes Album, der Rest wird wahrscheinlich auch dieses Mal nicht zugreifen.

WERTUNG: 4/5

Bestellmöglichkeit: Amazon-Partnerlink

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WPB – “Freunderlwirtschaft” (Review)

von Admin am 05.Jul 2009, unter Reviews

WPB alias die Wiena Pücha Buam releasten vor kurzer Zeit deren Album “Freunderlwirtschaft”, welches ich euch heute vorstellen möchte.

WPB - "Freunderlwirtschaft"Hinter WPB stecken die beiden Wiener Rapper und RooftopClique-Mitglieder Ageh Wirklich & Funky Cottleti, welche beide über die Jahre hinweg als diverse Formationen (z.B. Illianz of Lykx) als auch solo schon auf etliche Releases zurückblicken können. Nun liefern die Künstler mit “Freunderlwirtschaft” ein vor allem sehr abwechslungsreiches Album im Dialekt ab. Dabei ist der Name Programm und so findet man etliche Künstler aus der österreichischen Hip Hop Szene auf dem Tonträger. Auf alle Features einzugehen würde hier den Rahmen sprengen und so verweise ich diesbezüglich auf die Tracklist.

“Freunderlwirtschaft” deckt ein breites Themenspektrum ab und so wird der Zuhörer mit Sommer-/Partytracks (“Summer Sun”, “Puppal”) genauso versorgt wie mit Tracks über die aktuelle Musikindustrie (“Mr. Producer”) oder über den Oldschool-Background der Wiena Pücha Buam (“Hip Hop und I”, “Unsare Leut”). Aber auch Anhänger von Battle- und Representertracks werden mit “Haftlmocha”, “Loch ned so…” und “Heast mi” anständig bedient. Letzterer zählt für mich zu den persönlichen Highlights und so freut es mich, dass dazu auch ein Video gedreht wurde, welches an dieser Stelle ja bereits vorgestellt wurde. Wer’s noch nicht kennen sollte kann es sich hier ansehen:

Vor dem Bonustrack “Babylon System” wird das Album noch mit einem hörenswerten Massenfeature namens “FDW” abgeschlossen.

Nicht alle Songs können mich zu 100% überzeugen, wobei man aber auch keine Totalausfälle findet. Inhaltlich ist “Freunderlwirtschaft” jedenfalls breit gefächert und hat auf jeden Fall einiges zu bieten. Allerdings liefern die Wiena Bücha Buam raptechnisch eher einfachere Kost, was jedoch durch den sympathischen Wiener Schmäh, welcher immer wieder aufblitzt, größtenteils wett gemacht wird.

Die bereits angesprochen Featuregäste ergänzen die beiden Rapper größtenteils perfekt, sorgen für weitere Abwechlung und können eigentlich alle überzeugen.

Beattechnisch geht das Ganze ziemlich in die Synthi-Richtung und eher weg von klassischen Samples und trifft daher sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Soundtechnisch sind Nummern aber auf jeden Fall ziemlich gut geworden und bieten einen ordentlichen Druck.

Ein Snippet zu “Freunderlwirtschaft” gibt’s auf der WPB-MySpace-Seite: WPB@MySpace

Tracklist:

  1. Intro Skit
  2. Intro
  3. Heast mi feat. Boucher, Adem Delon & W.Necas
  4. Süchtig feat. Kontravers
  5. Puppal feat. Funke
  6. Summer Sun feat. Jamin, Adem Delon & BombamanMC
  7. Hans im Glück feat. Liba
  8. Hip Hop und i feat. DJ Supafly & DaBertl
  9. Unsare Leut (oldschooleckn) feat. Marlon Brandau, FuchsMC, Joe Dugz & Liba
  10. Mr. Producer Skit
  11. Mr. Producer feat. Sezar
  12. Haftlmocha feat. SchokoMC, Dauawizzy & Bonz
  13. Gangstarap Skit
  14. Loch ned so… feat. StvdB
  15. Newsflash feat. AML
  16. FDW feat. Kontravers, IC, Faun, Bonz, BombamannMC, MicMyerz, FuchsMC, Adem Delon, JunkMC & Steez
  17. Babylon System bye Max “the Duke” Zemo feat. Funky Cottleti & Ageh Wirklich?!

Mit “Freunderlwirtschaft” findet man ein gutes, abwechslungsreiches österreichischen Album aus Wien, in welches man unbedingt einmal reinhören sollte.

WERTUNG: 4/5

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JAW & Hollywood Hank “Menschenfeind EP” (Review)

von Admin am 27.Jun 2009, unter Reviews

Das Kollabo-Album “Menschenfeind” von JAW und Hollywood Hank erschien am 12.6. und hält was es verspricht. Näheres dazu im Review…

JAW & Hollywood Hank - "Menschenfeind EP"Insgesamt gibt es bei “Menschenfeind” 11 Anspielpunkte, wobei Nummer 1 und 11 das Intro bzw. Outro darstellen. Im Endeffekt besteht das Werk dann mit neun Tracks nicht gerade aus vielen Nummern, was jedoch ok geht, da “Menschenfeind” erstens als EP konzipiert wurde und zweitens die Songs es dafür umso mehr in sich haben.

Was hier geboten wird lässt sich in etwa in die Kategorie kranker, horrorlastiger und psychopatischer Battletracks einordnen, wobei hier das Ganze nicht immer ernst zu nehmen ist und hier vor allem Anhänger des schwarzen Humors auf ihre Kosten kommen werden.

Die Songtitel von JAW und Hollywod Hank wie “Menschenhass” oder auch “Der Obszönling” bieten inhaltlich genau das, was sie versprechen. In Richtung Battle geht’s dann mit Lines wie “Du bist der lebende Beweis – Gott hat Humor” bei “Gott hat Humor” oder unter anderem auf “Der Clown in meiner Wohnung”. Die teilweise recht witzigen Lines der beiden können mich auf jeden Fall überzeugen und sind einfach Entertainment pur. Wer nach den großen Inhalten sucht ist hier wohl leider fehl am Platz. Ziemlich “Hardcore” ist dann auch der gleichnamige Track (inkl. Adolph Gandhi Feature), bei dem vor allem die Hook nicht wirklich etwas für Zartbesaitete ist. Auch sonst gibt’s auch noch ein paar weitere Featuregäste, die alle ihren Job recht ordentlich erfüllen und unter anderem mit Favorite und Mach One auch prominente Gesichter zu bieten haben. Letzterer ist bei dem Track “Kranke Welt” anzutreffen, in welchem auch gesellschaftskritische Ansätze herauszuhören sind. Inhaltlich hat die EP also nicht wirklich viel zu bieten, aber das will sie auch nicht. Der Schwerpunkt liegt auf Unterhaltung!

Man könnte sagen, dass es das alles schon desöfteren gegeben hätte und mit dem Finger hauptsächlich auf das Berliner Umfeld zeigen. Stimmt so nicht ganz. Dieses Mal passt nämlich meiner Meinung nach auch die Technik der rappenden Künstler, was bei diversen anderen Crews leider bisher nicht immer zutraf.

Beattechnisch wäre aber teilweise sicher noch etwas mehr drinnen gewesen. Atmosphärisch passen die Produktionen größtenteils, aber der Sound könnte für meinen Geschmack noch etwas mehr pumpen.

Wer sich nicht sicher ist, ob das Ganze etwas für ihn ist, kann sich hier das Snippet zu “Menschenfeind” anhören: Hollywood Hank@MySpace

Im Rahmen des Albumreleases gab es übrigens auch einen Remix-Wettbewerb, welcher von dem Produzenten namens Arves gewonnen wurde. Das Ergebnis seiner Arbeit kann man sich hier anhören: Arves@MySpace

Tracklist:

  1. Prolog
  2. Der Clown In Meiner Wohnung
  3. Gott Hat Humor
  4. Menschenhass
  5. Der Obszönling
  6. Beinscheiben
  7. Ackergaul Konfekt Remix feat. Private Paul Und Plasti
  8. Hardcore feat. Adolph Ghandi
  9. Kranke Welt feat. Adolph Ghandi, Rahzkroneprinz Und Mach One
  10. Sozialphobie Remix feat. Favorite
  11. Epilog

Ich kann “Menschenfeind” nur jedem weiterempfehlen, dem diese Sparte des Raps gefällt. Alle anderen sollten wohl zu anderen Releases greifen. Meinen Geschmack hat die EP jedenfalls eindeutig getroffen, auch wenn mich die Beats nicht immer 100%ig überzeugen konnten.

WERTUNG: 4,5/5

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