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Jeyz – “Blut, Schweiß und Tränen” (Review)

von Admin am 07.Mai 2009, unter Reviews

Die Videos (“Ganz egal” und “Mein Leben”) von Jeyz wurden ja bereits vorgestellt und auch über ein Jeyz-Interview zum aktuellem Album “Blut, Schweiß und Tränen” wurde hier schon informiert. Nun folgt das Review…

Jeyz - "Blut, Schweiß und Tränen"Mich konnte Jeyz auf seinen bisherigen Releases vor allem bei Representer- und Battlenummern überzeugen und mit Titeln wie “Heute wird zurück geschossen”, “Nordweststädter” oder “Könnt ihr das hier fühlen” wurde ich auch auf dem 22-Track-starkem Album “Blut, Schweiß und Tränen” fündig. Allerdings hauen mich diese Tracks allesamt leider nicht wirklich vom Hocker und vor allem letzterer Track (zusammen mit 439) schwächelt mit einer etwas laschen Hook. “Kämpfertränen” mit Azad und Manuellsen finde ich da schon wesentlich besser und auf ein wahres Brett stosse ich dann auch noch am Ende des Longplayers. “Alles zu spät”, bei dem Jeyz auch noch von Tone unterstützt wird, ist dann auch gleich mein persönliches Highlight.

Thematisch werden aber auch Lebensweisheiten (“Blut, Schweiß und Tränen”) oder “Kopf-hoch”-Tracks (“Kannst du die Sterne sehen”) präsentiert. Alles recht solide, aber leider auch nicht gerade spektakulär. Gleiches gilt da auch für die Mehrheit der Produktionen. Cool, aber die wahren Bretter sind an einer Hand abzählbar.

Die gefühlvollen Tracks wie “Ich will nicht mehr” und vor allem “Dieser Brief” – mit Unterstützung von Sängerin Claudia – sind für mich hingegen teilweise schwer zu beurteilen. Zu sehr klingt es dabei nach einem versuchten Abstecher in Richtung Pop, auch wenn inhaltlich wohl alles stimmen mag. Allerdings wird dem Ganzen dann mit “Ganz egal” endgültig die Krone aufgesetzt. Tut mir leid, aber vor allem die Hook von Marq F. schmerzt dabei gewaltig. Dies wird auch beim zweiten Part des Sängers bei “Zeit” nicht viel besser.

Abwechslung gibt’s dann zwischendurch auch mal mit “Ajuta me tu”, bei dem Jeyz auf italienisch rappt. Ich verstehe zwar kein Wort, aber es klingt durchaus interessant. Und natürlich dürfen dann auf so einem Album auch weder ein Mama-Track (“Mama”) noch ein “Liebeslied” (“Tagtraum”) fehlen. Technisch und inhaltlich ok, aber jetzt auch nichts Aussergewöhnliches.

Ein Snippet zu “Blut, Schweiß und Tränen” gibt’s auf der MySpace-Seite des Rappers: Jeyz@MySpace

Tracklist:

  1. Intro
  2. Mein Leben
  3. Heute wird zurück geschossen
  4. Kämpfertränen feat. Azad & Manuellsen
  5. Laura Skit 1
  6. Dieser Brief feat. Claudia
  7. Könnt ihr das hier fühlen feat. 439
  8. Ich will nicht mehr
  9. Blut, Schweiß & Tränen feat. CJ Taylor
  10. Kannst du die Sterne sehen
  11. Laura Skit 2
  12. Nordweststädter feat. D-Flame (RMX)
  13. Wie Feuer feat. Savant des Rimes & Freeman
  14. Mama
  15. Zeit feat. Marq F.
  16. Mein Stolz
  17. Laura Skit 3
  18. Ganz egal feat. Marq F.
  19. Tagtraum
  20. Ajuta me tu
  21. Alles zu spät feat. Tone
  22. Outro

Ein ordentliches Album, dem es aber dann doch an einigen Stellen an dem gewissem Etwas mangelt um eine bessere Wertung zu erreichen. Die wenigen echten Highlights können für mich dann auch die negativen Ausreisser nicht ganz aufwiegen. Sollte man trotzdem auf jeden Fall zumindest mal reinhören!

WERTUNG: 3,5/5

:,


1 Comment for this entry

  • massimo

    ich finde das album voll geil
    dieser brief und kannst du die sterne sehen das sind hamam lieder
    ich find für das erste album ist das hamam gut geworden
    lieder wo ich nciht o gut finde gibts wenige
    aba ich will nicht mehr find ich nicht so gut
    oda das mit freeman naja aba sonst alles top

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