Monobrother – “Haschgiftspritzer” (Review)
von Admin am 24.Jan 2010, unter Reviews
Tja, nach längerer Review-Pause folgt nun – auch mit etwas Verspätung – die Rezession zu dem Debüt-Album des österreichischen Künstlers Monobrother mit dem Titel “Haschgiftspritzer”, welches in diesem Rahmen aber auf jeden Fall erwähnt werden sollte. Der Mostviertler stellt sich auf “Haschgiftspritzer” freundlicherweise nach dem Intro gleich mal mit “Fuckin’ Mono” selber vor und legt auch gleich fest, was dem Zuhörer auf insgesamt 13 Nummern (inkl. Intro und Outro) geboten wird. Nämlich überwiegend Representer- und Battle-Tracks in feinster Mundart-Manier. Inhaltlich wird das Ganze wirklich gut in wortwitzigen Punchlines verpackt und einzig flowmäßig geht dem Rapper nicht immer alles zu 100% auf. Totalausfälle sucht man aber vergebens und die zwei, drei etwas durchschnittlicheren Tracks kann man angesichts der restlichen Stücke nur allzu leicht verkraften. “Wir Kommen Auf Sie Zurück!” oder “A Bist Oag” beweisen dies genauso wie “400cm Rap” mit einem Gastbeitrag von Säbjul. Bei den Features gibt’s mit Wienzeile, Kardinal Kaos, Digga Mindz, Säbjul, 5Finga, Def Ill und Stixx ohnehin gar nichts zu bemängeln und vor allem die Massen-Kollabo (“Aus Hintergrund”) mit den fünf Letztgenannten ist einfach nur dope. Wenn einem da nicht die Abmischung einen Strich durch die Rechnung machen würde. So leidet hier vor allem die gecuttete Hook darunter und auch auf anderen Tracks werden einem leider auch immer wieder Abmischungsschwächen vor Augen (Ohren?) geführt. Die Beats ansich gehen ok, wenn da auch sicher noch etwas Luft nach oben vorhanden zu sein scheint. Alle Interessierten finden auf der MySpace-Seite des Künstlers auch noch ein Snippet zum Album: Monobrother@MySpace
Favorite Track: Ausm Hintagrund
Ein gelungenes Debüt des Künstler, welches dem ein oder anderen eventuell etwas zu einseitig sein könnte und bei dem die Soundmischung auch einiges an Potential liegen lässt. In Summe gibt’s für “Haschgiftspritzer” – vor allem für Mundart-Anhänger – dennoch eine recht klare Kaufempfehlung.
Übrigens wird hier derzeit noch ein Exemplar des Albums verlost: Gewinnspiel
WERTUNG: 4/5

Januar 24th, 2010 on 21:37
[...] aber doch gibt’s hier noch ein Review: http://hiphopblog.at/reviews/monobro…ritzer-review/ Bonz [...]